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Nawina Walker ist seit November 2020 Standortleiterin des Airbus-Werks Hamburg-Finkenwerder und verantwortet die strategische Entwicklung eines der größten Airbus-Standorte mit rund 18.000 Beschäftigten. Neben der Sicherstellung der infrastrukturellen Betriebsfähigkeit vertritt sie das Unternehmen gegenüber Behörden, Verbänden und der Öffentlichkeit. Als Prokuristin berichtet sie direkt an den Geschäftsführer Sebastian Peters und verbindet Effizienz, Innovation und Nachhaltigkeit mit einem klaren Fokus auf die Menschen am Standort. Für sie gehören wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung ebenso zusammen wie Respekt und Kreativität.
Ihre Karriere bei Airbus begann 2002 im Personalbereich. In verschiedenen Führungspositionen übernahm sie Verantwortung unter anderem für HR-Kommunikation, Prozessoptimierung, Vergütungsstrategien sowie das Personalmanagement im Engineering-Bereich. Dabei sammelte sie umfassende Erfahrungen im Change Management und in der internationalen Zusammenarbeit. Bereits vor ihrem Einstieg bei Airbus war sie im Ausland tätig, unter anderem bei Walt Disney World in den USA, Disneyland Paris und Swissair am Flughafen London Heathrow.
Walker absolvierte eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau, studierte Internationale Betriebswirtschaft an der HAW Hamburg und erwarb anschließend einen Bachelorabschluss in Psychologie an der FernUniversität Hagen.
Neben ihrer beruflichen Tätigkeit engagiert sie sich in zahlreichen Gremien der Metropolregion Hamburg. Sie ist unter anderem Vorstandsmitglied von Hamburg Aviation, Mitglied des Plenums der Handelskammer Hamburg sowie in verschiedenen Kuratorien und Wirtschaftsbeiräten aktiv. Darüber hinaus wirkt sie als ehrenamtliche Richterin am Landesarbeitsgericht mit und setzt sich für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Region ein. [...]
André Blattmann wurde am 6. März 1956 in Richterswil (ZH) geboren und wuchs im Kanton Schwyz sowie im Zürcher Oberland auf. Er ist verheiratet und lebt heute im Kanton Freiburg. Seine Ausbildung begann mit einer kaufmännischen Lehre bei der Schweizerischen Bankgesellschaft, gefolgt von einem Studium zum Betriebsökonom in Zürich. Später absolvierte er eine militärische Ausbildung an der ETH Zürich sowie einen Executive MBA an der Universität Zürich. Ergänzend besuchte er internationale Weiterbildungen, unter anderem in den USA. Seine berufliche Laufbahn ist stark militärisch geprägt. Nach ersten Tätigkeiten im Bankwesen wechselte Blattmann 1985 in die Schweizer Armee, wo er als Instruktionsoffizier der Fliegerabwehr begann. In den folgenden Jahren übernahm er verschiedene Führungsfunktionen, insbesondere als Kommandant der Rekrutenschule des STINGER-Fliegerabwehrsystems. Ab 2001 stieg er in die höheren Kader auf und bekleidete Positionen wie Stabschef eines Armeekorps und Kommandant der Zentralschule. 2008 wurde er stellvertretender Chef der Armee und schließlich von 2009 bis 2016 Chef der Schweizer Armee im Rang eines Korpskommandanten (Lt. Gen.).
Nach seinem Rücktritt aus dem aktiven Militärdienst ist Blattmann als Coach und Ausbilder tätig. Zudem engagiert er sich international als Sondergesandter im Bereich Sicherheitspolitik sowie in verschiedenen Stiftungen und Verwaltungsräten, unter anderem im Gesundheits- und Luftfahrtsektor. [...]
Jonas Belina leitet seit Juli 2023 die Abteilung Wirtschaft und Finanzen der Schweizerischen Botschaft in Deutschland. Diese Abteilung ist neben Wirtschafts- und Finanzpolitik auch für Energie- und Landwirtschaftspolitik zuständig und Ansprechpartner für Schweizer Unternehmen in Deutschland.
Von 2019 bis 2023 war Jonas Belina in der humanitären Diplomatie in der Abteilung Frieden und Menschenrechte des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) in Bern tätig. In dieser Funktion arbeitete er unter anderem an der Verbesserung der Suche nach vermissten Personen sowie an Präventionsmassnahmen gegen das Verschwinden. Zu diesem Zweck initiierte er in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) die Staatenallianz «Global Alliance for the Missing». Zudem widmete er sich Lösungsansätzen, wie Technologien in der humanitären Aktion, für den Schutz der Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten sowie zur Förderung des Friedens (PeaceTech) genutzt werden können. [...]
Die Violinistin Johanna Röhrig und der Hamburger Gitarrist Johann Jacob Nissen haben in ihrem gemeinsamen Musizieren eine perfekte künstlerische Partnerschaft gefunden. Beide verbindet eine besondere Liebe zum Repertoire der Renaissance, des Barock und der Frühklassik.
Johanna Röhrig ist eine deutsche Geigerin, die nach einem mit Auszeichnung abgeschlossenen Masterstudium an der Royal Academy of Music in London (bei Prof. Rodney Friend) 2023 ihr Konzertexamen an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg absolvierte. Parallel dazu ist sie international als Solistin und Kammermusikerin tätig.
Sie trat mit renommierten Orchestern wie dem Royal Philharmonic Orchestra, dem Orchestra of St John’s, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und dem NDR Hannover auf – u.a. in England, Spanien und ganz Deutschland. Auftritte führten sie in bedeutende Konzertsäle wie die Elbphilharmonie Hamburg, die Glocke Bremen, die Liederhalle Stuttgart und die Bavaria Studios München.
Auch im Rundfunk und Fernsehen war sie präsent, etwa mit dem PKOW Wernigerode oder bei NDR Kultur gemeinsam mit dem Pianisten Hubert Rutkowski. In der Kammermusik arbeitet sie regelmäßig mit renommierten Musikern wie Markus Schirmer, Lawrence Power und Aleksandra Myslek zusammen, mit der sie zahlreiche Recitals in Deutschland und England gibt. Festivalauftritte führten sie u.a. zum Petworth Festival (UK), AURORA Festival (Schweden) und zum Hamburger Kultursommer.
Johanna Röhrig ist mehrfache Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, darunter der 2. Preis beim „Città di Padova“ (2016) und der 1. Preis bei der Internationalen Frühlingsakademie (2014).
Darüber hinaus ist sie regelmäßig als Konzertmeisterin aktiv, etwa bei der Hamburger Camerata oder der Jungen Norddeutschen Philharmonie, und unterrichtet als Dozentin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.
Johann Jacob Nissen wurde in Hamburg geboren und ist seit früher Kindheit eng mit der Gitarre verbunden. Er studierte Klassische Gitarre bei Prof. Olaf van Gonnissen an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und besuchte Meisterkurse bei internationalen Größen wie Scott Tennant, William Kanengiser und Alvaro Pierri.
Er ist Gründungsmitglied des Quartetts MIRROR STRINGS, des Guitar Duo Reichelt & Nissen sowie des Projekts RINGS&STRINGS.
Als Gitarrist und Theorbist spielt er mit renommierten Orchestern wie der Hamburger Camerata und den Hamburger Symphonikern (u.a. in der Elbphilharmonie) und wirkte an Opern, Oratorien und Musiktheaterproduktionen mit. Auch im Rundfunk (z.B. NDR Kultur) und Fernsehen (ZDF) ist er präsent und ist als Juror u.a. für Jugend Musiziert aktiv. Er arbeitet interdisziplinär mit Künstlern aus Tanz, Theater und Regie, ist Kurator der Konzertreihe Salon Kleiner Michel und war langjährig am Career Center der HfMT Hamburg tätig.
Er unterrichtet an der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg, ist Mitglied im Hamburger Gitarrenforum e.V. und veröffentlicht regelmäßig CDs.
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HIMMELSGLANZ UND DONNERBASS:
Die Harfe assoziiert man meist mit himmlischen Klängen, was natürlich wunderbar zu Weihnachten passt. Dass in dem Instrument jedoch ein ungleich größerer Reichtum an Ausdrucksmöglichkeiten steckt, beweist das Konzert mit Weltstar Xavier de Maistre. De Maistre hat sich längst einen Namen gemacht als Musiker, der ebenso virtuos wie experimentierfreudig Grenzen und Repertoire seines Instruments erweitert. Im Zweifelsfall greift er ganz pragmatisch selbst zu Stift und Papier und arrangiert existierende Werke für Harfe. In seinem aktuellen Adventsprogramm war das jedoch fast gar nicht nötig: In Konzerten von Händel und Boieldieu bringt der charismatische Franzose das ungeheure – und unerwartete – Klangspektrum seines Instruments zu Gehör: Von zart glitzernden Melodien bis hin zu satten Akkorden und donnernden Bässen. Die Festivals Strings Lucerne steuern mit Tschaikowskys Streicherserenade einen echten Klassiker der Romantik bei.
BESETZUNG
Xavier de Maistre Harfe
Festival Strings Lucerne
PROGRAMM
Georg Friedrich Händel
Die Ankunft der Königin von Saba / aus dem Oratorium »Solomon« HWV 67
John Dowland
Lachrimae Pavan
Alexandre Guilmant
Paraphrase sur un chœur de Judas Macchabée de Händel / aus: 18 Pièces nouvelles op. 90
Georg Friedrich Händel
Konzert für Harfe und Orchester B-Dur HWV 294
Konzert F-Dur HWV 293 für Orgel und Orchester / Bearbeitung für Harfe und Orchester
François-Adrien Boieldieu
Konzert für Harfe und Orchester C-Dur op. 82
Piotr I. Tschaikowsky
Serenade für Streichorchester C-Dur op. 48 [...]
Tim Rixen wuchs in Bremen auf und studierte in Hamburg Geologie und Paläontologie. Im Rahmen seines Studiums beschäftigte er sich zunehmend mit dem Ozean und der Frage, wie das Leben im Meer unser Klima beeinflusst. Im Jahr 1992 schloss Tim Rixen sein Studium ab und promovierte 1995 an der Universität Hamburg, die Habilitation folgte 2019. Er war zunächst am Institut für Biogeochemie und Meereschemie der Universität Hamburg tätig und wechselte 2001 an das damalige Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) in Bremen. Mit der Aufnahme des ZMT in die Leibniz-Gemeinschaft im Jahr 2009 und dessen Umbenennung in Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung wurde Tim Rixen die Leitung der Arbeitsgruppe „Kohlenstoff- und Nährstoffkreisläufe“ übertragen. Später übernahm er zusammen mit einer Kollegin auch die Leitung der neu gegründeten Abteilung „Globaler Wandel: Auswirkungen und Anpassungen“. Diese Abteilung umfasst derzeit fünf Arbeitsgruppen, die sich mit der Modellierung des Klimasystems, dem globalen Kohlenstoffkreislauf, der Verfügbarkeit von Grundwasser, der globalen Korallenriffkrise sowie der gesellschaftlichen Wahrnehmung des globalen Wandels beschäftigen. Ziel der Abteilung ist es, Klimavorhersagen zu verbessern und wissenschaftliche Grundlagen für eine nachhaltige Entwicklung tropischer Küstenregionen zu schaffen. Tim Rixen ist auch Dozent am Institut für Geologie der Universität Hamburg. Er unternahm zahlreiche Forschungsfahrten in den Indischen und Atlantischen Ozean, zuletzt mit dem neuen deutschen Forschungsschiff „Sonne“ aber auch mit Forschungsschiffen anderer Nationen. [...]
Sprechen Sie uns gern an, wenn Sie einen spannenden Vortrag oder eine interessante Veranstaltung mit uns planen möchten.